Skifahren bei Flutlicht am Gudiberg - dem Slalomhang der Ski-WM von 2011

Skifahren bei Flutlicht am Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen ist schon etwas Beeindruckendes und Besonderes. Der Slalomhang der Ski-Weltmeisterschaft von 2011 wird jedes Jahr im Januar und Februar immer Montags für den Publikumsverkehr geöffnet. Normalerweise trainieren hier die Rennläufer des DSV und die Nachwuchsrennläufer vom Skiclub Partenkirchen.
Die Bedingungen auf der Piste sind recht anspruchsvoll, es ist stellenweise eisig und man sollte schon ein gewisses skifahrerisches Können mitbringen um den Gudiberg zu "bezwingen".
Die Ausleuchtung der Piste ist absolut klasse. Man fühlt sich wie am Tag. Von der Bergstation des Sessellifts und eigentlich auf jedem Abschnitt der Strecke bietet sich ein grandioser Ausblick auf die Lichter der Stadt Garmisch-Partenkirchen.

Skifahren bei Flutlicht am Gudiberg ist ein Must-Do für jeden engagierten Skifahrer.


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Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit:
Von Januar bis Februar ist der Sessellift immer Montags zwischen 17.00 und 21.00 Uhr geöffnet - soweit es die Witterungs- und Schneeverhältnisse zulassen.

Preis: Das Abendticket kostet 5 Euro (Stand 2018) und ist vor Ort an der Kasse erhältlich.
⇒ Die Teilnahme wird nur geübten Skifahrern empfohlen.

Daten: Länge 850m, Start 950m, Ziel 730m, Höhenunterschied 220m


Slalom-Weltcuprennen

Fahrzeit: 51-52 Sekunden, Tore: 65-67, Zuschauer Tribüne: 3000 / Zuschauer Stadion: 50000

Einzigartig ist die Atmosphäre dieses Super-Spektakels, wenn man inmitten von 15000 Zuschauern die bis zu 70 Teilnehmer aus 28 verschiedenen Nationen lautstark anfeuert und unter musikalischer Beigabe ins Ziel geleitet.
Für den Slalom-Weltcup wartet der Gudiberg seit dem Umbau im Herbst 2007 mit einer längeren Streckenführung direkt ins Skistadion auf. Damit entspricht das Streckenprofil den neuesten skitechnischen Anforderungen.

Für die Zuschauer ist besonders erfreulich, dass sie vom Zielbereich aus den gesamten Slalomhang vom ersten bis zum letzten Tor vor dem Olympiastadion einsehen können. Als Zielhang dient dabei der untere Teil des Aufsprunghanges der neuen Olympiaschanze.
Die Rennläufer und Rennläuferinnen fahren seitlich in den Aufsprunghang ein und absolvieren dort die letzten Tore bis ins Zielstadion. Dabei bietet sich ihnen ein richtiger Stadioncharakter.
Hierfür wurde die Westtribüne zum Teil abgetragen und um 20 Meter gekürzt. Die Einfahrt ins Stadion ist 35 Meter breit.

Im Zielbereich wird für das Rennen eine temporäre Tribüne mit einer Länge von 30 Metern und einer Höhe von 12 Metern mit Platz für 3000 Zuschauern errichtet. Insgesamt bietet das Stadion Platz für 50000 Besucher.



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